Moderation

Moderation kommt ursprünglich vom Lateinischen „moderare“, also „mäßigen“ 

– Mache ich nicht! 

Beim Moderieren geht es mir in aller erster Linie darum, Dinge besprechbar zu machen und so das gegenseitige Verstehen und Lösungsfinden zu fördern. Selbst bei konfliktreichen Themen, wie der Suche nach einem atomaren Endlager oder der Mediation in Teams, die von Missverständnissen gebeutelt sind: Reden hilft schon mal sehr! Nur reicht das nicht. Wir müssen gründlich reflektieren, um dann schleunigst ins Handeln zu kommen.

Beispiele

Meine Moderationen sind mal öffentlich (wie beim Zwischenfall im Atomkraftwerk), mal in geschlossenen Gruppen (wie Lessons-Learned-Workshops in Behörden), mal in kleinen Teams von wenigen Personen (wie der Zukunftswerkstatt eines Vereins). 

Meist moderiere ich bei geplanten Events (wie bei einer bundesweiten Klimakonferenz), gelegentlich aber auch bei plötzlichen Krisen, die der sofortigen Aufklärung bedürfen (wie beim Schadstoff-Grenzwert-Überschritt einer Industrieanlage). 

Es kann auch mal sein, dass ich als Moderatorin die Projektleitung unterstütze, damit diese sich auf ihre Aufgaben fokussieren kann.

Ehrlich gesagt: Es freut mich eigentlich immer, wenn Menschen sich noch so richtig aufregen können! Das zeigt, dass ihnen etwas wichtig ist. Nur darf dabei eben nicht zu viel Flurschaden angerichtet werden. Auch deshalb bin ich oft als Schiedsrichterin und Schlichterin vor Ort.